Nachdem die morgendlichen Temperaturen jetzt Anfang März schon ein bisschen erträglicher geworden sind, der Schnee geschmolzen und der Boden "getrocknet" ist, die ersten Vögelchen zwitschern und die ersten Frühlingsblumen sprießen, wurde in der ersten Märzwoche unser grünes Klassenzimmer wieder in Betrieb genommen.
Die Klasse 2a z.B. verlegte ihre Deutsch und Mathestunden dorthin. Die Kinder fanden zunächst in Partnerarbeit fast unendliche viele zusammengesetzte Namenwörter in ihrer direkten Umgebung, schrieben diese auf und stellten vielfach fest, dass immer das zweite Wort den Artikel stellt und man sich mit diesen Nomen oft etwas kürzer und einfacher ausdrücken kann. In der anschließenden Geometriestunde stellten die Kinder aus Baaz, welchen sie zuerst "herstellen mussten" Klatschbilder zum Thema Achsensymmetrie her.
Die erste Klasse behandelte das Mathematik-Thema "Sich im Raum orientieren" und verinnerlichte die Adjektive "vorne, hinten, oben, unten, rechts, links" usw. mit Bewegung. Die Kinder sammelten außerdem Material, um aus Stöckchen einen Rahmen zu bilden. In diesem Rahmen fand dann in Partnerarbeit ein „Bilddiktat“ statt. ("Lege das Blatt oben links hin!" "Unter dem Blatt liegt in der Mitte des Bildes ein Kieselstein!") Zum Schluss konnten die Partner dann noch zusammen besprechen, wie sich die Lage der Gegenstände je nach Sichtweise bzw. Seite ändert. ("Von mir aus liegt das Blatt unten rechts!", "Ich sehe den Kieselstein über dem Blatt in der Mitte!")
In den nächsten Tagen und Wochen wollen alle Jahrgangsstufen das Lernen draußen mit allen Sinnen vertiefen und die unterschiedlichsten Sinneserfahrungen und Themen mit und ohne Naturmaterialien draußen an der frischen Luft und mit möglichst viel Spaß und Motivation "bearbeiten".








